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Andreas Jung, Ampleograph, Biologe und Völkerkundler erhielt den Zuschlag bei dem vom BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) ausgeschriebenen Projekt "Erfassung von Rebengenetischen Ressourcen in Deutschland".  Ziel des Projekts war es, die genetische Basis der früher bei uns heimischen, aber im 20. Jahrhundert vernachlässigten Traditions- rebsorten wieder zu erweitern und über Jahrhunderte entwickelte Klonvielfalt für zukünftige Generationen zu bewahren. Nach Abschluss des Projektes begann Herr Jung in eigener, privater Regie die Sortenfunde in seinem Rebsortenarchiv und bei einzelnen Winzern aufzubauen.
Mit dem Projekt „Historische Rebsorten“ erhofft sich Herr Jung, beginnend mit dem Versuchsanbau und den daraus gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem praktischen Weinbau, dass seine alten, historischen Rebsorten mehr Anerkennung, Schätzung und Verbreitung erfahren.

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Ulrich Martin ist Inhaber der Rebschule Martin in Gundheim/Rheinhessen.
Herr Martin sieht sich nicht nur als Vermehrer einzelner Rebsorten, sondern auch als Bindeglied zwischen Rebenzüchter und Winzerschaft.
Er ist überzeugt, dass die gefundenen Rebsorten und Klone, mit der dadurch neu entstandenen Vielfalt und die damit verbundene Biodiversität, den aktuellen Weinbau züchterisch und wirtschaftlich bereichern. Für den fortschrittlichen Winzer mit den heutigen Möglichkeiten des Weinan- und -ausbaus erschließen sich mit „Historischen Rebsorten“ neue, spannende Chancen der Weinherstellung und –vermarktung.

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