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Das Ziel des Projekts besteht darin, den Wert der verlorenen Vielfalt der historischen Rebsorten wiederzuentdecken und diesen kostbaren Wert erlebbar zu machen!

Ein entscheidender Punkt dabei ist die Ursprünglichkeit der historischen Rebsorten.
Sie sind ein fast verlorengegangenes Weinkulturerbe.
Diese archäologischen Kostbarkeiten erzählen eine noch kaum erforschte Weinbaugeschichte.

Die über Jahrtausende natürlich entstandene Vielfalt wurde innerhalb

eines einzigen Jahrhunderts durch willkürliche Eingriffe des Menschen auf sehr wenige Rebsorten reduziert. Dabei ging eine Wein- und Geschmacksvielfalt verloren, die durch den unterschiedlichen Ausbau der immer gleichen Weinsorten nicht annähernd erreicht werden kann.

Die Zusammenarbeit von Züchter, Rebveredler und besonders engagierten Winzern ermöglicht nicht nur die Rückführung der alten Sorten in unseren heutigen Weinmarkt, sondern bewahrt ihre Einzigartigkeit vor dem Aussterben.
Diese Einzigartigkeit eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Zucht und den Ausbau von Weinen, gerade auch vor dem

 

Hintergrund neuer klimatischer und marktgerechter Anforderungen. Um die faszinierende Welt rund um diese Seltenheiten wieder erlebbar zu machen, wurde das Projekt „Historische Rebsorten“ von Ulrich Martin ins Leben gerufen.

Im Rahmen des Projektes werden die einzelnen Rebfunde durch die Rebschule Martin in einem außergewöhnlichen Umfang hochvermehrt.